Lernen aus der Geschichte - Der Völkermord an
Herero und Nama im Unterricht?

 

Welches Wissen und welche unterschiedlichen Erinnerungen bestehen in der heutigen deutschen Gesellschaftnoch über den Völkermord an Herero und Nama bzw. Damara zwischen 1904 und 1908 im damaligen kolonialen Deutsch-Südwestafrika? Wie gedenken eigentlich die Hinterbliebenen dieser Gräueltaten? Warum ist es aus deutscher Sicht heute wichtig, dies zu thematisieren?

Solche und weitere Fragen erörtert die Stiftung Partnerschaft mit Afrika e. V. zusammen mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren. Mit Hilfe einer Projektförderung von der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt SPA e. V. Vermittlungsmodelle für Jugendliche zum historischen Lernen. Gesucht wird nach zeitgemäßen Wegen in der schulischen und außerschulischen politischen Bildung, um gleichermaßen junge Menschen mit stärkerem und schwächerem Bildungshintergrund für die Bedeutung von historischen Ereignissen und deren Auswirkungen auf ihre eigene Lebenswelt zu sensibilisieren. SchülerInnen und Jugendliche außerhalb des geregelten Schulalltags gestalten gemeinsam eine Projektwoche über den ersten Genozid des Deutschen Reichs im 20. Jahrhundert. HistorikerInnen, LehrerInnen sowie PädagogInnen im außerschulischen Kontext begleiten den Entstehungsprozess der verschiedenen Vermittlungsmodelle für die Zielgruppen.

Jugendliche in ihrer Lebenswelt abzuholen und sie für das historische Lernen zu begeistern, ist das erklärte Ziel des Projekts.

Das Vorhaben ist auf zwei Jahre angelegt und beinhaltet mehrere Tests dieser Vermittlungsmodelle an unterschiedlichen Schulformen und außerschulischen Jugendeinrichtungen.

 

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse wenden Sie sich bitte an unser Büro unter 0331 97 92 78 – 0 oder unter anne-kathrin.krauel@german-african-partnership.org.

 

 

Aktionsraum #1

Schule

Schule ist Lebensraum und Ort der Zukunft. In diesem Aktionsraum wollen wir Lehrende, Schüler/innen und Eltern ansprechen. Neue Projekte können in der Schule oder an anderen Lernorten entstehen. Es sollen Formate entwickelt werden, die im Alltag erleb- und anwendbar sind, gegenseitige Neugier wecken und neue Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

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